Tennisverein Reutlingen e.V.

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Das Abenteuer Bundesliga beginnt

2. Bundesliga

„Die Vorfreude steigt stündlich“, gibt Rainer Renz, Manager des 1. Tennis-Point Bundesliga Teams des Tennisverein Reutlingen zu. Am kommenden Sonntag, den 08. Juli, beginnt für den TVR beim ersten Saisonspiel im Oberhaus die Reise ins Ungewisse. Der nie für möglich gehaltene Aufstieg vergangene Saison wirft seine Schatten noch etwas voraus, hat der TVR doch mit Abstand den kleinsten Etat und darf mit seinem Kader mit bestem Gewissen „krasser Außenseiter“ genannt werden. Wenn es dann am Sonntag vor heimischer Kulisse gleich gegen den Badwerk Gladbacher HTC geht, sind die Reutlinger Siegesschancen also gering. Gladbach könnte mit Spitzenspielern wie Albert Ramos-Vinolas oder Philipp Kohlschreiber auflaufen. „Wir werden aber kämpfen bis zum letzten Ball“, sagt Renz, „unser herausragender Teamgeist hat uns schon letztes Jahr getragen.“ Wer am ersten Spieltag für die Reutlinger zum Einsatz kommt, ist noch ein wenig offen. Der neu verpflichtete, junge Italiener Matteo Berrettini, dessen Einsatz vorgesehen war, weilt zur Zeit noch in Wimbledon. Dort schlug er in der ersten Runde nach 0:2-Satzrückstand den Amerikaner Jack Sock, aktuelle Nummer 15 der Welt. Ob er am Sonntag für den TVR zum Einsatz kommt, hängt vom weiteren Verlauf seines Turniers ab. Gewinnt er weiter in Wimbledon, muss Renz für Ersatz sorgen. „Ich habe da die ein oder andere Idee.“ In die Karten schauen lässt sich er Macher der ersten TVR-Herren ungern. Auf jeden Fall dabei sein wird Lokalmatador Michael Berrer, der auf seine alten Tage zum ersten Mal in seiner Karriere in der ersten Bundesliga aufläuft. Eigentlich hat er seine aktive Laufbahn vergangenes Jahr beendet, für die 1. Bundesliga bringt er sich seit Wochen aber noch einmal in Form. Wenn der Funke des Teams wieder auf die Zuschauer überspringt, kann dann vielleicht doch etwas für die Reutlinger zu holen sein. „Die Bundesliga bietet großartiges Tennis. Ich hoffe, dass uns am Sonntag viele Tennisbegeisterte besuchen. Wir vom TVR freuen uns riesig darauf“, sagt Renz.